Regiomedizin
  • Vaterschaftstest

Ab welchem Alter des Kindes kann ein Vaterschaftstest durchgeführt werden?

Sofort nach der Geburt können Nabelschnurblut oder Mundschleimhautabstriche untersucht werden.

Qualität und Datenschutz

Der Vaterschaftstest wird in unserem Labor, das mit modernster Technologie ausgestattet ist, von hochqualifizierten erfahrenen Wissenschaftlern durchgeführt. Das Labor ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert, akkreditiert gemäß der europäischen Norm EN ISO 15189 und nimmt regelmäßig an internationalen Ringversuchen zu Abstammungsfragen teil. Der Schutz Ihrer Daten ist bei uns jederzeit gewährleistet. Absolute Vertraulichkeit, Diskretion und Datensicherheit sind für uns selbstverständlich.

Wie lange muss ich auf das Ergebnis warten?

Die Untersuchungsdauer beträgt nach Eingang des Honorars etwa zwei Wochen. Das schriftliche Vaterschaftsgutachten geht per Post an den Auftraggeber der Untersuchung.

Wieviel kostet der DNA-Vaterschaftstest?

Die Preise richten sich nach der Anzahl der zu untersuchenden Personen und der Art des Probenmaterials. Eine detaillierte Preisliste schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu. Oder besuchen Sie unsere Internetseite www.nachkommen.de

Haben Sie noch weitere Fragen? Rufen Sie uns kostenfrei an unter 08 00.924 72 78. Wir stehen Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Oder schicken Sie uns eine E-Mail (info@nachkommen.de) oder ein Fax (05 51.307 50 78).

Ihr Ansprechpartner

Wünschen Sie weitere Informationen oder haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne. Service-Telefonnummer 08 00.924 72 78

Was ist ein Vaterschaftstest?

Mutter und Vater vererben jeweils die Hälfte ihrer Erbsubstanz (DNA) an ihre Kinder. Betrachtet man ein erbliches Merkmal (z. B. die Blutgruppen), so stammt ein genetischer Anteil von der Mutter (z. B. Merkmal A), der andere vom leiblichen Vater (z. B. Merkmal 0). Mit einem Vaterschaftstest werden zahlreiche solcher Merkmale untersucht. Hat das Kind überall wenigstens eines seiner beiden elterlichen Anteile mit dem vermeintlichen Vater gemeinsam, so ist die Vaterschaftswahrscheinlichkeit sehr hoch.

Wie funktioniert der DNA-Vaterschaftstest?

Die molekulargenetische Vaterschaftsanalyse ist ein hochgenaues genetisches Verfahren. Durch eine biochemische Kopierreaktion (PCR = Polymerase–Kettenreaktion) werden zahlreiche Abschnitte des DNA-Moleküls gleichzeitig millionenfach vervielfältigt.

  • Durch den Vervielfältigungsprozess ist eine kleine Gewebeprobe für einen Test ausreichend.
  • Für jeden Menschen wird ein für ihn einzigartiges DNA-Profil erstellt.

Der Vergleich der DNA-Profile vom Kind und dem in Frage kommenden Vater zeigt, ob beide in allen DNA-Abschnitten ein Merkmal gemeinsam haben. Finden sich in wenigstens drei Bereichen keine Übereinstimmungen, ist die Vaterschaft ausgeschlossen.

Was müssen Sie tun?

Auf Anfrage senden wir Ihnen alle erforderlichen Unterlagen und Materialien kostenlos zu. Sie erhalten für jede der beteiligten Personen Tupfer, mit denen Abstriche der Mundschleimhaut schmerzfrei vorgenommen werden können.
Auch andere körperzellhaltigen Materialien können nach Rücksprache mit dem Labor verwendet werden. Wichtige Informationen zur Probenentnahme und Probenidentität sind Bestandteil der Unterlagen.

Wie zuverlässig ist der Vaterschaftstest?

Die Vaterschaftsuntersuchung beinhaltet die Analyse von mindestens 15 DNA-Abschnitten. Diese sind so gewählt, dass praktisch in jedem Fall eine Vaterschaftswahrscheinlichkeit von wenigstens 99,99% zu erwarten ist. Eine Vaterschaft wird damit als »praktisch erwiesen« gewertet. Ist die untersuchte Person nicht der Vater, kann die Vaterschaft durch unseren Test mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Vaterschaftstest auch ohne Mutter?

Dies ist ohne weiteres möglich. Wenngleich die Ergebnissicherheit geringfügig niedriger ist als bei Einbeziehung der Mutter, liegen die Wahrscheinlichkeitswerte für die Vaterschaft in der Regel immer noch über 99,9%.

Lässt der Vaterschaftstest Rückschlüsse auf körperliche Merkmale und Erbkrankheiten zu?

Dies ist ausgeschlossen! Die DNA-Bereiche des Vaterschaftstests werden zwar entsprechend den Mendelschen Regeln vererbt, enthalten jedoch keinerlei genetische Information, die Auskunft über mögliche Erbkrankheiten, Krankheitsdispositionen oder Eigenschaften einer Person geben könnten. Ein Vaterschaftstest ist daher kein Gen-Test!

Können private Vaterschaftstests vor Gericht verwendet werden?

Grundsätzlich ist jeder Richter frei in der Wahl der Beweismittel. Ein privat erstelltes Gutachten kann durchaus vor Gericht anerkannt werden. Die hieran geknüpften Kriterien werden vom Richter festgelegt. Eine wichtige Voraussetzung ist die formale Feststellung, dass die Probe tatsächlich von der Person entnommen wurde, die auf dem Untersuchungsauftrag angegeben ist. Ein entsprechendes Formular für eine Identitätssicherung ist in unserem Testpaket enthalten. Die Durchführung des Tests in unserem Labor erfüllt die Kriterien für eine gerichtliche Anerkennung.


Diese Patienteninformation als Flyer im pdf-Format zum Herunterladen.
Quelle: Medizinisch-Diagnostische Dienstleistungen - amedes http://www.amedes-group.com

Impressum | drucken | Sitemap | © Regiomedizin 2012